Siegertreppchen: Im xeomed SEO-Ranking Sodbrennen gewinnen die Markenseiten von Iberogast, Talcid und Rennie.

Sodbrennen im SEO-Ranking


Weihnachten und Völlerei gehören zusammen wie Topf und Deckel. Kein Wunder also, dass die Suchanfragen zum Thema Sodbrennen jedes Jahr zwischen Weihnachten und Neujahr in die Höhe schießen.1 Grund genug für unsere Expert:innen nachzuschauen, wer in diesem Bereich SEO-technisch die Nase vorn hat.

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Sodbrennen im SEO-Ranking: die Erstplatzierten

Übersichtstabelle mit den Ergebnissen des SEO-Ranking Sodbrennen.
Mit Klick auf das Bild können Sie die Gesamtansicht der Tabelle öffnen.

Wie bereits beim SEO-Ranking für Magenmittel kommt auch bei den Sodbrennen-Mitteln keiner an Bayer vorbei. Dementsprechend gehen die ersten drei Plätze an Marken der Bayer Vital GmbH. Unabhängig davon, dass die Seiten aus SEO-Sicht vieles richtig machen, profitieren sie auch stark von der Autorität und Glaubwürdigkeit, die ein solches Unternehmen mit sich bringt. Damit bedienen sie direkt zwei der drei Säulen für die sogenannten EAT-Faktoren (Expertise, Autorität und Trust), welche eine wichtige Bewertungsgrundlage für Google darstellen.

Mit 37,62 Punkten gewinnt Iberogast das SEO-Ranking mit Abstand. Die Seite verfügt über ein minimalistisches, aber gleichzeitig modernes und übersichtliches Webdesign. Dazu bietet sie die größte Menge an Content-Seiten. Dementsprechend kann sich der Seitenbesucher nicht nur zu den Produkten, sondern auch zu den unterschiedlichen Beschwerden und Heilpflanzen informieren. Als weiteres Plus hat die Seite die meisten Top-10-Keywords sowie das größte Keywordset im Test inne. 

Auf Platz 2 folgt Talcid mit 21,03 Punkten. Das Design ist wie bei Iberogast modern-reduziert, die Seite bietet aber entschieden weniger ratgebende Inhalte an. Grund hierfür ist, dass Talcid etwas spezifischer Sodbrennen und Reflux als Themen anspricht. Dennoch reicht der Content, der darüber hinaus auch entsprechend keywordoptimiert ist. Allerdings hatte die Webseite im September 2019 noch deutlich mehr Sichtbarkeit und konnte seitdem nicht mehr an den alten Erfolg anknüpfen.

Der dritte Platz geht an Rennie mit 15,41 Punkten. Auch hier gibt es einen Ratgeberteil zu allen Hauptthemen rund um Sodbrennen. Jedoch sind einige Seiten etwas kurz. Die Texte könnten noch etwas mehr in die Tiefe gehen und so mehr Keywords mit abdecken. Dennoch wurde bei den Texten auf die Keyword-Optimierung geachtet und die SEO-Grundlagen wie die Anpassung der Meta-Daten sind vorhanden und stimmig. Rennie hat seit 2020 über die Hälfte seiner Sichtbarkeit eingebüßt, konnte aber durch das Google-Core Update im Mai 2022 wieder etwas Boden gut machen.

Die Verlierer im SEO-Ranking Sodbrennen: Wo brennt’s?

Mit 3,70 Punkten belegt gaviscon.de von Reckitt Benckiser Platz 7. Hauptgrund für das schlechte Abschneiden dürfte vorrangig der fehlende Content sein, denn ansonsten ist das Design zeitgemäß und die Seite bietet zahlreiche Bilder sowie Features wie FAQs an. Das ist zwar grundsätzlich der richtige Ansatz, dennoch reichen die Inhalte bei Weitem nicht aus, um eine vergleichbare Sichtbarkeit wie die der Bayer-Markenseiten zu erlangen.

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Auf dem achten Platz befindet sich die Domain maaloxan.de von Sanofi-Aventis mit 1,42 Punkten. Die Hauptthemen werden zwar prinzipiell durch Ratgebertexte abgedeckt, aber hier lässt sich mehr herausholen und entsprechendes Potenzial geht verloren. Dazu kommt ein veraltet wirkendes Seitendesign sowie eine geringe Anzahl an Backlinks. Weiterhin handelt es sich um eine alte Domain. Gewöhnlich ist dies ein Vorteil, jedoch verliert die Seite seit 2019 sukzessive an Sichtbarkeit.

Das Schlusslicht im Ranking übernimmt omep.de von Hexal mit 1,02 Punkten. Auch in diesem Fall ist das Design nicht mehr zeitgemäß und unübersichtlich. Ein weiteres Manko sind die Ratgebertexte: Zwar werden die wichtigsten Themen bedient, allerdings sind diese ausnahmslos zu kurz. Überdies ist der Content weder in den Überschriften noch im Textteil keywordoptimiert. Dies wäre allerdings essenziell, um bei den Suchmaschinen zu ranken. Ferner verfügt auch omep.de über ein zu geringes Backlinkprofil.

Sie möchten wissen, wie Ihre Seite bei Google dasteht und wo Verbesserungspotenziale zu finden sind? Schreiben Sie uns an info@xeomed.de!

Bild von Lukas Bürdek, SEO-Manager bei xeomed.

Lukas Bürdek
SEO Manager

+49(0)176 556 937 75
info@xeomed.de

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Quellen:

1 „Sodbrennen 2017–2022“. Google Trends, https://trends.google.de/trends/explore?date=today%205-y&q=sodbrennen. Zugegriffen 12.12.2022.


Zur Herangehensweise des SEO-Rankings:

Dieses Ranking berücksichtigt Webseiten der Pharmaunternehmen, die bei Google zu den 15 relevantesten Indikations-Keywords unter den ersten 20 Treffern erschienen sind. Die Auswahl der Keywords umfasst Ein-Wort-Keywords (short-head) sowie Mehr-Wort-Keywords (longtail) mit informational und transactional intent.

Die untersuchten Kategorien setzten sich wie folgt zusammen: Keywords Top 100 (Anzahl relevanter Keywords, bei denen die Seite unter den Top 100 Suchergebnissen bei Google rankt, Gewichtung 30 Prozent), Keywords Top 10 (Anzahl relevanter Keywords, bei denen die Seite unter den Top 10 Suchergebnissen bei Google rankt, Gewichtung 40 Prozent), Backlinks (Anzahl der Domain-Backlinks auf die untersuchte Seite, Gewichtung 15 Prozent) und Sichtbarkeitswert (durchschnittlicher Sichtbarkeitswert während des Untersuchungszeitraums, Gewichtung 15 Prozent). Für die Analyse wurden die Tools Sistrix und ahref verwendet.